geruechten zu folge hat sich der oberste beherrscher des lockeren street flows, jason lee, von der siencetologie getrennt um in einem kleinen staedtchen in oberbayern gehoerich die sau raus zu lassen.
philippinen tagebuch teil zwei
der stand ist schon eineinhalb wochen alt.
sers! hier mal ein kurzer part zwei des reisetagebuchs.
mittlerweile hab ich mich von meinem sicher eine woche andauernden kulturschock erholt und find langsam aber sicher meinen rythmus hier. dumaguete war auf jeden fall ziemlich witzig. dort haben wir in dem boarding-haus(in dem gerdys tante wohnt) in dem wir gechillt haben gute stunden, mit den mitbewohner gerdis tante nenhnen(ich weiss leider nicht wie man sie ausschreibt.) verbracht. am samstag ging alles recht relaxt zu.wir sind am morgen an nen “beach” gefahren der sich dann aber eher als freibad entpuppte. da lungerten wir den ganzen tag (am perfekten backyardpool) rum, haben lecker gefuttert, getaucht und der sonne beim wandern zu gesehn. sehr relaxed. auch die truppe um gerdis tante. ein haufen gackernder, charts singender huehner, die alle spass fuer 100jahre in den backen hatten. am abend gings dann, fuer mich das erste mal, inne karaokebar. dort hab ich mich dann ziemlich ausgelassen mit ein wenig bier und tequila beschwippst. und mit dem gerdi im duet zusammen “tenacious ds – tribute” rausgelassen. anschliessend gings dann noch in den wohl angesagtesten club der stadt. mit geiler strand lage und noch mehr bier. da wurde auch nochmal kraeftigst das tanzbein geschwungen bis es irgendwann nach aufbruch aussah. also gings mit dem motorradtaxi(ind den meisten faellen ne 125ccm honda mit beiwagen dran in dem dann von kuehlschraenken bis zu mutigen, neunkoepfigen fahrgaesten alles transportiert wird was da halt reinpasst) zurueck zum boarding haus. dort noch die restlichen maedels verabschiedet. und ins hotel gefahren. auf dem weg dort hin sah ich noch aus dem augenwinkel das uns rechts irgendein junger kerl ueberholte und ich mir noch dachte das der aber vieeel zu schnel sei. da rutschte er auch schon ueber die rauhe beton strasse, und sein roller mit funkenflug, in ein motorradtaxi. er hats dann wohl mit ziemlich viel glueck ueberlebt. so sah es wenigstens aus als wir dran vorbei fuhren.
wir verliessen nach fuenf stunden schlaf das hotel. um mit dem bus zurueck nach bayawan zu fahren. ein hellride vom feinsten. ich war noch so verkatert vom vorabend das ich die ganze fahrt nur gepennt hab. wenn man da also so drin liegt kommt es einem locker so vor als hole der fahrer fuer jedes schlagloch nur noch mehr schwung, um drueber zu kommen. den sonntag hab ich dann komplett verschlafen, und am abend waren wir nochmal bei tante elly in daro.
gestern montag den 27ten haben wir nen bootstrip zu einem naherholungsgebiet gemacht. dort wurde auch wieder ausgiebig gefuttert, zwei cases red horse platt gemacht und wir hatten ne gute zeit, bei huhn schlachten, rupfen und grillen, der besichtigung der zerkluefteten felsen mit viel einsehbaren unterwasserhoehlen und meiner ersten verkoestigung von frischem seegras. nicht ganz so mein fall. erinnert von konsistenz und geschmack eher an alten salzigen gummi. musste man halt mal ausprobieren. irgendwann wurde ich noch regelrecht dazu ueberredet auch mal versuchen boot zu fahren. das ist recht simpel. das “gaspedal” ist ein rad, das via nylonschnur am motor befestigt ist,und durch drehen halt mehr oder weniger gas gegeben wird. zum starten richtig einstellen und dann den seilzug (der auch wirklich aus seilziehen besteht) starten. hab ich alles ganz gut first try gemacht und so gings ne runde mit dem boot und zwei von gerdis cousins bei relativ hohem wellengang auf dem meer herum. das wetter zog nach ein paar stunden leider ein wenig zu und es begann richtig stark zu regnen. das zog uns alle dann wieder nach hause. da allerdings die motoren von zwei der gesamt vier boote zu nass geworden sind mussten wir wir uns zu den groesseren booten schleppen lassen und man ueberlies mir die ehre zurueck nach daro zu fahren. immer die kueste und die drei boote als kleine punkte vor uns im blick. mit regen der wie nebel wirkte und sicht unter 80metern, schipperte ich bei zigarette und “brand news – play crack the sky” im kopf, das boot namens stacy( die meisten boote haben die namen der kinder, und stacy war mit vielleicht 15metern nicht grade das kleinste boot) zurueck nach daro, unserem ausgangsort. stacy musste dann noch an den strand gezogen werden. was auch nicht gerade das einfachste ist. mit acht mann stemmten wir das etwas um eine tonne wiegende bootan land. dort habe ich meinen ersten kaffe seit zehn tagen getrunken und mir den regen angesehn, der unaufhoerlich ins meer prasselte.
heute morgen bin ich mit dem gefuehl einer dicken lippe aufgewacht und siehe da: hat mich heute nacht erwischt. die rechte untere haelfte meiner lippe, war durch drei kleine stiche, dermassen angeschwollen das ich mir schon kurz sorgen gemacht habe. es tat nicht weh, und als ich miriam fragte was das gewesen sein koennte, hies es :” mosquito, ant or cockroach” was es war will ich gar nicht wissen. fakt ist, es sah ziemlich komisch aus. so. das waren so die letzten drei tage im schnelldurchgang. morgen gehts auf offene seh fischen und delfine ansehn. ob ich da mit fahr weiss ich noch nicht. erstens hab ich schiss vor offener see, und zweitens muss ich delfine nicht unbedingt sehn.
philippien reisetagebuch teil eins
ich hab heute auch nen geilen bier schaden abbekommen. red horse heisst das zeug und hat satte 5.9 ps. davon, wenns hochkommt 2 flaschen und ab gehts! dann wacht man am naechsten morgen zwischen 6-7am auf und geht erstmal tintenfisch mit der blossen hand jagen.(laenger schlafen geht eh nicht weil du sonst vor hitze eingehst. der tag geht hier im grossen und ganzen auch recht frueh los und endet halt auch meistens so gegen 21-22h.) die sonne steht um 8am so hoch wie in deutschland um 1pm. ich nicht. ich bin n weichei und kann nicht tauchen. dafuer hab ich heute schon locker zwei liter salzwasser geschluckt. der gerdi hat einen erwischt und und ihn anschliessend gegrillt und verspeist. das wasser hat immer eine temperatu mit der du eier kochen koenntest^^. nach ca 2stunden nickerchen im benachbarten daro, wo noich 2 tanten wohnen, simmer mim boot wieder zurueck nach basay, den ort in dem gerdis verwandschaft wohnt. dort haengt man noch ein wenig am waiting shield rum. das ist so der platz wo sich familie, freunde und (klamotten) haendler treffen und\um der sonne aus dem aus dem weg zu gehn. dann waren wir via skateboard mal im lokalen internetshop, der von den kids zum zocken genutzt wird. da war alles voll, also gings wieder zurueck und von dort aus nach 20-30km entfernte bayawan. mit dem roller, die landschaft ist unfassbar gruen. ueberall palmen, reisfelder, ochsen, muell, huetten, haendler, haehne, bruecken ueber fluesse und cocacola schilder. es ist hier so das man eher an ne pulle eiskalte coke kommt als an sauberes trinkwasser. wir wollten noch geld wechseln aber hier machen die banken alle immer um 3pm yu. jetz also grade internet cafe. es ist halb in ca. 1-2stunden geht die sonne unter. und wir werden sehn was morgen so los ist. am freitag gehts mal kfuer ein zwei tage nach dumagete. da steigt ne fete in der arbeitstelle bei einer von gerdis tanten. das wars erstmal. mal sehn wann ich wieder was hoeren lasse^^. ich koennte noch seiten lang weiter machen, habe aber grade mein notiz\tagebuch nicht zur hand und auch keinen bock mehr auf computer. bb cya!
byebye city, byebye!
du hast mich verjagt. mit einem einfachen wechsel der strassenseite. den schnee die luft und das viele land.deine adern aus beton und teer. mit den warmen saergen die sie haeuser nennen. mit viel zu viel. verklemmt und verliebt im 7ten stock. omas, muetter die durch strassen rennen und wir die jeden bordstein kennen. nichts mehr fremd und nichts mehr neu. ich sage dir lebwohl und fuehl mich wohl dabei. ein ganzes leben in kurzen drei etappen. rein, durch, raus. verklemmt und verliebt im 7ten stock. machs gut du herz. am fluss. mit zuwenig tuermen & bruecken.
morgen gehts fuer fuenf wochen auf die philippinen. ich bin nervoes. trinke eben ein bier und freue mich daruebr das die tage wieder laenger & wieder waermer werden. hoffentlich.
imagine!
rostrotkupferbraunbronze
gestern hat mir der marco ein poetryslam beitrag ueber baerte gezeigt.
sehr gut.
wow
einatmen. tief. kalte luft. warmer hals.
merkst du das?
das ist normal.
vertragt euch, liebt euch und lasst nicht los.
ausatmen.
leblose gibts hier schon genug.
deswegen:
Zurückkehren from Hannes Schilling on Vimeo.
glasses
Kennengelernt habe ich dich als ich vier Jahre alt war. Am Anfang wollte ich keine Zeit mit Dir verbringen. Du kamst mir fremd vor. Ich wollte und brauchte Dich nicht. So dachte Ich. Hab dich ignoriert und links liegen gelassen. In der Schule war ich dann auf einmal froh dich zu haben. Du hast mir hin und wieder Schulfrei beschert. Und Aufsehen auf Dich gezogen. Wenn auch immer von kurzer Dauer da die anderen sich immer schneller an dich gewoehnt haben als ich selbst.
Sie brauchten dich ja auch nicht so dringend. Erinnerst du dich noch daran, als ich mich mit dem Thomas gepruegelt habe und du auch eins abbekommen hast? Dabei habe ich dich so sehr verletzt, dass ich zwei Wochen ohne Dich leben musste. Danach kamst du wieder und Wir waren wieder unzertrennbar, wie vorher. Auch wenn Du anders ausgesehen hast. Dafuer warst du jetzt reifer. Erwachsener. Erkannt habe ich dich aber sofort.
Vor einem Jahr hast du mich dann das nerven angefangen. Du hast mich mehr gestoert als mir geholfen. Immer genoergelt. Einmal hast du mir sogar ein blaues Auge verpasst. Immer musste ich Angst um Dich haben. Angst davor, dass du direkt vor meinen Augen auseinander fallen koenntest. Ich konnte fast keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ohne mich zu sorgen dich zu zerstoeren oder dir Sonstwas anzutun. Da war es fast gut, dass du vor einer Woche von einem Auto ueberfahren worden warst. Obwohl ich nur tatenlos daneben stehen und zusehen konnte wie es dich in 12 Teile zerfetzt. Die Autofahrerin die anhielt um zu warten, dass ich dich von der Strasse auflesen konnte, zeigte Verstaendnis als ich dich ihr zeigte. Und ploetzlich war mir wieder klar wie gut wir eigentlich miteinander auskamen. Jede Sekunde mit dir war besser und schaerfer, bunter und klarer. Tag fuer Tag. Woche fuer Woche. Jahr fuer Jahr. Du brauchst mich um zu sein was du bist.
Und ich brauche dich um zu sehen; was du fuer mich bist.
